Phytotherapie


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Die Phytotherapie (griech. phyton: Pflanze; therapeia: Pflege) gehört zu den ältesten medizinischen Systemen und umfasst zum Beispiel die chinesische oder die indisch-ayurvedische Medizin.

Die Anwendung von Pflanzen oder Pflanzenteilen erfolgt zumeist in Form von Tees, Alkoholauszügen oder als Droge (getrocknete Pflanzenteile).

Es werden auch spezielle Pflanzenwirkstoffe extrahiert, wobei dann die Wirksamkeit dieser Inhaltsstoffe größtenteils wissenschaftlich belegt ist.

So wirken beispielsweise Flavonoide, ätherische Öle und Gerbstoffe entzündungshemmend (z.B. Weihrauch) oder Saponine schleimlösend, Anthrachinone abführend.

Häufig zur Anwendung kommen Pflanzen in der Selbstmedikation (z.B. Gurgeln mit Salbeitee bei Halsschmerzen, Lindenblütentee bei Erkrankungen oder Kümmeltee bei Blähungen). Ebenso werden pflanzliche Präparate bei Erkältungen mit nur schwach ausgeprägter Symptomatik gegeben, wie bspw. bei viralen Infekten. Häufig kommt die Phytotherapie bei wiederkehreneden Infekten (chron. Sinusitis) und funkt. Störungen (chron. Gastritis) zum Einsatz. Auch in der Kinderheilkunde hat sie ihren festen Platz.

Beispiele aus der „begleitenden Tumortherapie":

Curcurmin: auch Gelbwurz genannt hat neben seinen antientzündlichen Eigenschaften auch ein großes Wirkspektrum in der Krebstherapie. Es gilt in Fachkreisen als das potenteste pflanzliche Antikrebsmittel. Das natürliche Curcurmin schützt die normalen Zellen wirkungsvoll vor Entartung, verhindert die Proliferation von Tumorzellen und blockiert die Metastasenbildung. Auch die Wiedergewinnung der Apoptosefähigkeit der Zelle wird durch Curcurmin enorm begünstigt.

Quercetin: ist ein antioxidatives Flavonoid und Phytoöstrogen aus der Gruppe der Polyphenole. Es ist das am besten untersuchte Hauptflavonoid in der menschlichen Nahrung, es besitzt eine hohe antitumoröse Wirkung und hat sehr große immunologische Qualitäten.

Indol-3-Carbinol: Indol-3-Carbinol kommt in Brokkoli, Blumenkohl, Rosenkohl und Kohl vor; Leberentgiftung, unterstützt Östrogenmetabolismus, Schutz gegen hormonabhängige Tumore. Brustkrebs, Prostatakrebs, Darmkrebs, Gebärmutterhalskrebs, zervikale Dysplasie, HBV

Bromelain: das Enzym der Ananas stärkt deutlich die Abwehrleistung der Monozyten, welche die Tumorzellen vernichten.

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