Lokale Tiefenhyperthermie


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Die lokale Tiefenhyperthermie wirkt gezielt im Bereich der Krebsentstehung und bei Metastasen-Bildung. Das Tumorgewebe wird von außen überwärmt, wobei das umliegende gesunde Gewebe durch die Hitze nicht geschädigt wird.

Wirkung auf Tumorzellen

Durch intensive thermobiologische Grundlagenforschung, die seit den 70er Jahren betrieben wird, wissen wir heute, dass Temperaturen ab 40,5° C in bösartigen Geweben zytotoxisch wirken können, d.h. eine zellabtötende bzw. wachstumshemmende Wirkung auf Tumore haben.

Die Technik der lokoregionalen Tiefenhyperthermie erzielt eine Erwärmung der Tumorzellen mittels hochfrequenter Wellen, wodurch es zu einem Sauerstoffmangel und Entwicklung eines intrazellulären sauren Milieus, sowie zu einer Nährstoffverarmung im Tumor kommt. Hierdurch wird der Zellstoffwechsel erheblich gestört, so dass dies letztendlich zum Tod der Krebszelle (Apopthose) führen kann.

Aktivierung des Immunsystems

Ein weiterer Effekt der Hyperthermie ist die deutliche Aktivierung des körpereigenen Immunsystems. Die Hitze führt zu Veränderungen der Krebszellen, so dass diese besser von gesundem Gewebe unterschieden werden können. Dies bewirken so genannte "Hitzeschockproteine", die den Abwehrzellen als Erkennungszeichen dienen. Diese Proteine erscheinen bei Überwärmung auf den Oberflächen von Tumorzellen, nicht aber auf "gesunden" Zellen.

Wir verwenden Geräte der Firmen Synchrotherm und Oncotherm.

Erfahrungsgenmäß wird die lokale Tiefenhyperthermie auch von älteren oder geschwächten Personen sehr gut vertragen. In der Regel wird die lokale Tiefenhyperthermie mit Standardtherapien kombiniert.

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