Krebsvorsorge

Primäre Prävention und sekundäre Prävention

Unter Krebsvorsorge versteht man die Verhütung der Krebsentstehung (primäre Prävention), andererseits das rechtzeitige Erkennen einer Krebserkrankungen in einem frühen, heilbaren Stadium. Dazu gehört ein vernünftiger Lebensstil mit Einhalten einer gesunden Ernährung, Vermeidung von Schadstoffen wie bspw. Zigaretten, zu starke Sonnenbestrahlung oder Vermeiden von übermäßigen Stress.

Krebsfrüherkennungsuntersuchungen (sekundäre Prävention) haben das Ziel eine Krebsgeschwulst in einem Frühstadium zu entdecken, sodass durch das rechtzeitige Einleiten einer entsprechenden Therapie Heilung erzielt werden kann.

Das Verhindern von Rückfällen nach Überwinden einer Krebsdiagnose wird als tertiäre Prävention bezeichnet. Warnsignale sind:

  • Warzen und Muttermale
  • Andauernder Husten und Heiserkeit
  • Regelmäßig anhaltende Schluck-, Magen-, Darm- oder Verdauungsbeschwerden, Blut im Stuhl
  • Neu entstandene Knoten oder Verdickungen unter der Haut, Brust oder Hoden
  • Ungewöhnliche Monatsblutungen oder Ausfluss
  • Nicht heilende Wunden und Geschwüre
  • Geringe Mengen von Blut im Urin, Störungen und Schmerzen beim Urinieren.

Aktive Krebsvorsorge

Wie kann ich eine aktive Krebsvorsorge betreiben?

1. Gesunde ausgewogene Ernährung:

  • mehrmals täglich frisches Obst und Gemüse
  • Verwenden von frischen Nahrungsmitteln
  • Reduktion tierischer Fette
  • Reduktion des Zuckerkonsums
  • ausreichende Ballaststoffzufuhr
  • Bevorzugen von vegetarischen Lebensmitteln
  • Essen antioxidantienreicher Lebensmittel
  • Essen sie langsam und genussvoll

Beispiele:

Der Verzehr von 4 – 5 x Kohl pro Woche mindert das Risiko an Blasen- oder Brustkrebs zu erkranken.

Curcuma (macht Curry gelb) gilt als Nahrungsmittel mit reinigenden Eigenschaften für den Körper. Curcuma ist besonders hilfreich bei Magen- Darm-, Haut- und Leberkrebs.

2. Entgiftung:

Möglichkeiten bestehen über den Darm mittels Colon-Hydro-Therapie oder Einläufe; Stabilisierung der" Entgiftungsorgane" Leber, Niere, Haut, Lymphe;

Leberwickel; verdünnte Kräuter-, Obst- und Gemüsesäfte. Besondersmilde bis moderate Ganzkörper-Hyperthermie hat sich in „Entgiftungsprotokolle" hervorragend bewährt.

3. Sportliche Betätigung:

Kann auch die Abwehrmechanismen gegen Krebs stärken.

Beispiele: Spazierengehen, Walken, Laufen, Radfahren, Schwimmen.

4. Erlernen diverser Entspannungstechniken:

Autogenes Training, Yoga, Simonton, Visualisierung, 2-Punkte Methode....

Zahlreiche Studien belegen, dass positive Gedanken, Freude und Lachen die Aktivitäten der Abwehrzellen erhöhen.

Bspw. setzte der amerikanische Psychoonkologe Dr. Carl Simonton die Technik der Imagination bzw. Visualisierung ein, wobei mit Hilfe der Vorstellungskraft körperliche Genesungsprozesse in ihrer Wirkungsweise unterstützt werden. Sein amerikanischer Kollege Dr. David Spiegel bewies, dass eine serielle Gruppen-Psychotherapie das Überleben von Hochrisiko Brustkrebspatientinnen hochsignifikant verlängerte.

Krebspräventionsplan Ordination Dr. Kleef:

Erstellen einer individuellen Laboranalyse unter Berücksichtigung ev. toxischer Noxen (Vitamine, Spurenelemente, Immunsystem, tox. Profil)

Orthomolekulare Substitution nach Laboranalyse

Aufbauendes Infusionsprogramme

Individuelle Ernährungsberatung unter Berücksichtigung von Nahrungsmittelintoleranzen

Ganzkörper-Hyperthermie zur Stabilisierung des Immunsystems

Darmsanierung

Erlernen von Entspannungstechniken

Psychologische Gesprächstherapie, Familientherapie, Paartherapie.

Psychotherapie – Empowerment – Autonomietraining: Die Wissenschaft von der Verbindung zwischen Gehirn und Immunsystem, die Psychoneuroimmunologie wurde Anfang der 80er Jahre des letzten

Jahrtausends begründet. Unsere Gedanken und Gefühle beeinflussen ganz entscheidend unsere immunologischen Funktionen und dadurch den Heilungsverlauf. Wir bieten daher ein einzigartiges Konzept zum Training Ihres Immunsystems über Bewusstwerdung, Meditation und Gedankenkontrolle (z.B. 2-Tages Intensivseminar).

Risikofaktoren für Krebsenstehung

Genetische Disposition: Schäden an Kontrollgenen können von Großeltern, Eltern weiter vererbt werden. In nur seltenen Fällen ist die alleinige genetische Disposition so stark, dass Krebs nur aufgrund der Veranlagung auftritt.

Alter: in ca. 90 % der Fälle tritt Krebs jenseits der Lebensmitte auf, da der Organismus mit zunehmendem Alter oft die Kraft verliert Störungen aus eigener Kraft zu beheben.

Ernährung: viele Untersuchungen zeigen das falsche Ernährung in hohen Masse an der Entstehung von Krebs beteiligt sein kann. Somit senkt eine ausgewogene, ballaststoffreiche Ernährung mit reichlich Obst und Gemüse deutlich das Krebsrisiko.

Rauchen: jede Zigarette hebt für ca. 20 Minuten Blutdruck und Puls und für etwa 8 Stunden reduzieren sich die Sauerstoffwerte im Blut. Nach Rauchen einer Zigarette verschlechtern sich für ca. 48 Stunden Geschmacks- und Geruchssinn.

Schadstoffe: Krebserregende Stoffe finden sich fast überall, bspw. in Nahrungsmitteln, in giftigen Baustoffen, Ausdünstungen aus Einrichtungsgegenständen.

Viren, Bakterien: etwa 20 % aller Krebserkrankungen weltweit sind durch Infektionen mit Viren, Bakterien oder Parasiten verursacht. Bspw. verursachen Epstein-Barr-Viren u.a. proliferative Erkrankungen des hämatopoetischen Systems, das humane Herpesvirus Typ 8 ist für das Kaposisarkom und zahlreiche humanpathogene Papillomavirustypen sind vor allem für Krebserkrankungen im Anogenitalbereich verantwortlich. Hepatitis B- und C- Viren verursachen einen erheblichen Anteil der Leberkarzinome.

Freie Radikale: entstehen bei allen Stoffwechselvorgängen im Körper, sie breiten sich per Kettenreaktion im Körper aus und sind bis zu einem gewissen Grade dem Menschen auch nützlich. Sie wehren Mikroorganismen ab und vernichten Fremdsubstanzen. Doch die meisten Menschen haben mehr freie Radikale im Körper als gesund ist. Dieses Zuviel an freien Radikalen begünstigt die Zerstörung der Erbsubstanz in der Zelle und somit die Bildung von Krebszellen.

Psychischer Stress: Wissenschaftler vermuten, das Stress Krebs auslösen kann. Sie gehen davon aus, dass ein erhöhter Spiegel von Stresshormonen biochemische Veränderungen in der Zelle auslöst und somit zur Tumorentstehung beitragen kann. Muss ein Mensch über einen längeren Zeitraum mit „hohen" Belastungen fertig werden, übernehmen zusätzlich zum kurzfristig wirkenden Adrenalin weitere Hormone wichtige Signalfunktionen, insbesondere Cortisol aus der NNR. Cortisol wirkt auf verschiedene Gewebe im Körper, reguliert den Blutdruck, sorgt für eine erhöhte Zuckerkonzentration im Blut und greift in den Eiweißstoffwechsel ein.

Geschwächtes Immunsystem: unser Immunsystem überwacht unter anderem die Bildung von entarteten, geschädigten oder degenerierten Zellen. In unserem Körper finden sich zwischen 100 und 10.000 entartete Zellen, die täglich während des normalen Stoffwechselvorganges entstehen. Darunter befinden sich Hunderte bzw. Tausende von Krebszellen, die vom Körper im Laufe eines Tages gebildet werden. Deshalb ist es sehr wichtig unser Immunsystem bestmöglich zu unterstützen, damit es seine wichtigen Aufgaben erfüllen kann. Ist das Immunssytem geschwächt, ist es nicht mehr in der Lage, Krankheitserreger in ausreichenden Maße und die entarteten Zellen zu entsorgen. Daraus resultieren dann die unterschiedlichsten Krankheiten, die bis hin zum Krebs reichen können.

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